post-workout shake

Smoothie Operator

Der perfekte Post-workout Shake

 

„Morgens immer ein Smoothie als Frühstück.“ „Gerade einen Vitamix erworben für Smoothies.“ „In meinen Smoothie kommt auch immer je ein Löffel Matchapulver, Chiasamen und  Goijibeeren.“

 

Wenn ich nicht einige Personen, die so etwas von sich geben, sehr gern haben würde und ferner nicht stets bemüht wäre, wenigstens den Anschein zu erwecken ein toleranter Mensch zu sein, möchte ich nach solchen Verlautbarungen am Liebsten rausposaunen :

 

„Sag mal, bist du total verblödet?! Welcher Vernunftbegabte nimmt denn für viel Geld um den halben Erdball geflogene Superquatschfoods in 500 kcal-Zuckerbomben-Flüssigform morgens zu sich?!“

 

Denn das Kauen, bei der sich u.a. durch Amylase Polysaccharide aufspalten, finde ich eine durchaus sinnvolle Tätigkeit und vor allem eine sehr genussvolle.

Bevor einige von Euch jedoch zum Veto ansetzen:

 

STOP in the name of sport!

 

Selbstverständlich soll jeder zu sich nehmen was ihm beliebt. Und auch bei FRide wird Smoothie getrunken. Sogar ein paar Mal die Woche nach dem Training.

 

Wie es dazu kam

 

Der frühe Morgen gehört zu meinem Lieblingszeitraum um sich körperlich zu verausgaben. Von sieben bis neun ist die Luft frisch, das Fitnessstudio leer oder die Schwimmhalle lediglich von Senioren und durchtrainierten Athleten („Hallöchen!“) bevölkert. Und das gefällt mir. Leider möchte nach dem Workout auch der Hund noch sein ausgedehntes Bälle-Übungsprogramm. So kann es bis zum Frühstück doch etwas dauern, was sich oftmals ungünstig auf Kreislauf und Laune auswirkte. Vor einigen Jahren fing ich dann an mir selbst ein dickflüssiges Getränk zusammen zustellen, dass

 

  • viel Eiweiß aber auch genügend Kohlenhydrate und etwas Fett enthält

  • fix zusammengestellt ist
  • kalorisch nicht zu belastend zu Buche schlägt und
  • schwer im Magen liegt (schließlich will ich später noch richtig essen)
  • mobil verzehrbar ist
  • aber dennoch schmeckt.

 

Da war der Smoothie-und Fitness-Trend noch nicht zu erahnen. (Solltet ihr also ähnliche Rezepte irgendwo finden – nein, ich habe nirgendwo geklaut. Dann wohl eher „viele Frühsportler, ein Gedanke“.)

 

Lecker und effizient finde ich den Post-Workout Shake aber immer noch und möchte ihn Euch nicht vorenthalten!

Er funktioniert ebenfalls prima für Gestresste am Morgen.

 

Die Zutaten

 

Basis

 

  • 1 Banane
  • 1 Handvoll gefrorener Beeren (ich nehme immer Himbeeren oder eine Beerenmischung)
  • 1 großes Glas Milch eurer Wahl  
  • 1 Teelöffel gemahlener Leinsamen
  • 2 Esslöffel Haferflocken

 

Erweiterung

 

  • 1 gehäufter Teelöffel Rohkakaopulver
  • 1 große Prise Zimt
  • Je nach Bedarf Süßungsmittel wie Honig, Zucker, Ahornsirup

Zutaten Smoothie

Zu wissen

 

Milch: Ich nehme immer selbstgemachte Mandel- oder Hafermilch. Normale Milch tut es aber ebenso.

Leinsamen: Kosten nur ein Drittel wie eine Packung Chia-Samen und haben bis auf den Quelleffekt – und der ist hier nicht nötig – nahezu dieselben wertvollen Nährstoffe (z.B. Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien) wie ihre Ölsaat-Geschwister aus Übersee. Nehmt allerdings bitte nicht mehr als einen Teelöffel. Sonst verbringt ihr den Vormittag auf der Toilette.

Kakao und Zimt sind eigene Vorlieben, welche ich auch immer daheim habe.

Honig und Co. lasse ich immer weg, denn ich mag einfach kein zu süßes Frühstück.

 

Rezept

 

Als erstes lasse ich die Beeren kurz antauen. An warmen Tagen nur etwa zwei bis drei Minuten, dann hat man die Konsistenz von einem Milchshake und man kann es sogar löffeln. In den kälteren Jahreszeiten etwa acht Minuten. In diesem Intervall ziehe ich mich um und packe meine Tasche.Mixer

Nun alle Zutaten zusammen in den Mixer geben. Ein bis zwei Minuten pürieren (kommt darauf an, ob ihr einen Stand- oder Stabmixer habt).

 

 

Das war es dann auch schon. Ein typisches FRidensrezept halt! 🙂

Jetzt muss ich auch schon los zum Training. Viel Freude damit!

FRidePost-workout smoothie

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