Green&Fair Fashion Talk mit Greenpeace

 

Nachhaltigeres Shoppen

Wenn man sich mit einem Thema auseinandersetzt, nähert man sich bekanntermaßen über verschiedenen Zweigen dessen Inhalt. Man liest, recherchiert im Netz, liest noch mehr, schaut Berichte, Filme oder versucht Menschen und Projekte kennenzulernen, die sich mit dem Sujet beschäftigen. Letzteres führte mich zur heutigen Gesprächspartnerin:

Jana M. Brommer von Greenpeace Leipzig.

 

Wie es dazu kam

April dieses Jahres eröffnete in der Leipziger Innenstadt Primark. Sollte bereits jeder von Euch wissen: Primark gleich böse und so.

„Da ist heute eine Kleidertausch-Aktion vorm Geschäft. Du interessierst dich doch für nachhaltigeres Shoppen. Los! Ich hab auch schon Sachen zum Tauschen rausgesucht. Schnapp dir Oleg und wir fahren hin.“ rief mich voller Enthusiasmus meine Freundin Dörthe an.

Nachdem ich dort drei gut erhaltene und sitzende Oberteile fand, warf ich meine „gibt nur ranzige Klamotten“-Vorurteile über Bord. Seither besuche ich regelmäßig solche Kleidertauschparties. Bisher immer von Erfolg gekrönt.

Die öffentlichen Veranstaltungen dazu wurden bisher von Greenpeace Leipzig und Fairkleiden initiiert. Zudem fanden Filmabende und Diskussionsrunden mit dem Gegenstand „Mode“ statt. Also, warum Greenpeace nicht um einen Interview-Termin bitten?!

Kurz nach Absenden der Mail bekam ich eine freundliche Antwort und nach einigem hin und her koordinieren, traf ich Jana M. Brommer, die mir geduldig meine „grünen und fairen Fashion“-Fragen beantwortete. Nebenbei zeigte sie gleich einen Leitfaden zu bewussterem Konsumverhalten auf.

Ich hab einges gelernt und hoffe, ihr tut das auch.

 

Nachhaltige Mode

 

Mit welchen Themen beschäftigt ihr Euch allgemein bei Greenpeace Leipzig? Und was macht ihr konkret für den Bereich Kleidung?

Jana: Greenpeace Leipzig ist eine von über 100 ehrenamtlichen Gruppen, die die Kampagnen von Greenpeace unterstützt und sich so für den Umweltschutz einsetzt. Themen sind unter anderem Landwirtschaft, Gentechnik, Mobilität, Energie und Chemie.

Seit 2011 gibt es die Detox Kampagne, welche sich der Entgiftung von Kleidung widmet.

Zu Beginn mit Fokus auf die Unternehmen begann Greenpeace Deutschland dann 2015 auch die Konsumenten und Konsumentinnen auf den eigenen Kleiderkonsum hinzuweisen.

So haben wir im letzten Sommer den ersten Kleidertausch organisiert. Eine Alternative zum herkömmlichen Konsum. Das war damals eine Aktion, die deutschlandweit stattgefunden hat. Danach realisierten wir weitere Kleidertauschparties, u.a. zur Primark-Eröffnung im Zentrum Leipzigs.

 

Was bedeutet „Entgiftung der Kleidung“?

Greenpeace hat festgestellt, dass es sehr giftige Chemikalien in unserer Kleidung gibt und daraufhin Test und Stichproben gemacht.

Zu Beginn der Kampagne wurden Sportartikelhersteller wie Adidas, Puma sowie Nike fokussiert und deren Kleiderproduktion getestet.

Es wurde festgestellt, das in fast allen getesteten Artikeln diverse Gifte drin sind, die nicht drin sein müssten. Weil es entweder weniger giftige Alternativen gibt oder man sie einfach weg lassen könnte. Daraufhin wurden die entsprechenden Hersteller angesprochen. Mittlerweile über 32 Hersteller haben daraufhin ein Commitment unterschrieben, indem sie versprechen, dass sie bis 2020 diese Chemikalien aus dem Textilprozess verbannen. In regelmäßigen Test wird kontrolliert, wie weit der Fortschritt bei den Firmen ist.

 

Was ist die größte Problematik an diesen Chemikalien?

Die Problematik an den Chemikalien ist schlichtweg, dass diese in den Produktionsländern mit dem Abwasser in den Flüssen und letztendlich in den Meeren landen. Die Menschen leben mit den Flüssen. Diese Verschmutzung der Gewässer stellt eine Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt dar.

Es existieren von Greenpeace unglaublich beeindruckende Satellitenbilder, wo man sieht, wie diese farbigen Schäume vom Einfärben der Kleidung den Fluss entlang fließen. Sehr erschreckend! Die Bilder visualisieren wie krass das Problem eigentlich ist.

Beginn 2016 wurden die Hersteller von Outdoor-Bekleidung zum Handeln aufgefordert. In deren Kleidung fanden sich per- und polyfluorierte Chemikalien, sogenannte PFC´s.

Das sind Chemikalien, die Outdoor-Klamotten wasserfest und schmutzabweisend machen. PFC´s stehen im Verdacht, die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen sowie Schilddrüsenerkrankungen und Leberfunktionsschäden auszulösen. Sie sind zudem langlebig und reichern sich im menschlichen Gewebe und Blut an. Greenpeace hat u.a. im Himalaya und in den Anden Test durchgeführt und selbst dort diese PFC´s gefunden. Sie geraten z.B. durch Reinigung oder durch Begehung von Touristen in die Umwelt und werden durch den Luftkreislauf und durch Gewässer letztendlich in die ganze Welt getragen. Und wir wissen nicht, welche Umweltschäden langfristig dadurch entstehen. Es gibt weniger giftige Chemikalien, die dieselben Eigenschaften haben. Warum also nicht diese nutzen?

 

Du hast ja auch von der Eigenverantwortung gesprochen. Ich habe gelesen, dass ihr den Konsumbotschafter ins Leben gerufen habt. Was ist das genau?

Im Prinzip geht es darum, dass Menschen entweder dazu angeregt werden Konsumbotschafter oder Konsumbotschafterin zu werden oder einfach generell über ihnen Konsum nachdenken.

Es gibt eine Checkliste, die von Greenpeace erstellt wurde, wo kleine Aufgaben drinstehen, die man als Konsumbotschafter erfüllen kann oder sollte.

Ein Beispiel: Repariere etwas. In einer Umfrage kam heraus, dass die Generation der unter Dreißigjährigen noch nie in ihrem Leben beim Schuster waren. Was für die ältere Generation noch relativ normal war und ist. Die Jüngeren kaufen einfach neue Schuhe. Jeder Achte trägt seine Schuhe weniger als ein Jahr und kaum einer repariert Kleidung noch. Solche Anregungen wollen wir geben. Sachen können wieder nutzbar gemacht werden.

Oder Leute zu sich einladen, um Kleider zu tauschen. Solche Tipps sind aufgelistet, die zum Nachdenken anregen und letztendlich zu einem nachhaltigeren Kleiderkonsum führen sollen.

Ein anderer Vorschlag wäre, Kleidungsstücke umzufunktionieren. Zum Beispiel einen alten Pullover in eine Tasche zu verwandeln. Nähen macht mega Spaß und so viele Menschen tun das nicht mehr. Vielleicht gibt es aber eine Oma, die das kann. Also Ressourcen in der Familie, von denen man es lernen könnte. Es hat dann auch eine soziale Komponente, die mit reinspielt und Freude bereitet.

 

Nähmaschine, Fashion, DIY

 

Und man meldet sich dort einfach an und läuft dann mit einer Tasche und einen Button durch die Gegend „Ich bin Konsumbotschafterin“?

(Lacht) Es geht eher darum, dass man das Thema nachhaltiger Kleiderkonsum mehr publik macht. Indem man darüber spricht. Zum Beispiel Freundinnen zum Kleidertausch einlädt oder auch in den sozialen Medien darüber Posts macht. Zum Beispiel „Hier hab ich mir Second Hand meine neue Hose gekauft.“

Ha! Das mach ich ja bereits!

Prima! Dann bist du auf jeden Fall schon eine Konsumbotschafterin. Teilen, diskutieren, darüber reden damit noch mehr Menschen davon angesteckt werden nachhaltiger zu konsumieren.

 

Du hast ja  vorhin einige Vorschläge zu überlegteren Umgang mit dem eigenen Kleiderkaufverhalten angeführt. Wie sieht das bei dir persönlich aus?

Eine Sache, die ich für mich selber entdeckt habe, ist wirklich das Nähen. Es gibt hier in Leipzig das Café Kaputt. Dort gibt etwa die Textilsprechstunde, wo man mit fachkundiger Hilfe lernt seine Kleidung zu reparieren. So habe ich eine Sporttasche, die schon seit Jahren rumliegt, weil der Reißverschluss kaputt ist. Ich möchte sie aber gern wieder benutzen und werde sie daher dort flicken.

Zudem versuche ich zwei- bis dreimal im Jahr meinen Kleiderschrank zu checken und mich zu fragen: „Mensch, das Teil hab ich ewig nicht mehr getragen. Brauche ich das wirklich noch oder ist es nicht bei jemand anderem besser aufgehoben?“ Das macht auch wirklich Freude sich seinen eigenen Kleiderschrank vorzunehmen und zu gucken, was man so drin hat. Manchmal entdeckt man auch kleine Schätze wieder. Ich kann das nur sehr empfehlen! Und die nicht mehr genutzten Sachen gibt man dann weiter.

Für Menschen, die eh immer knapp bei Kasse sind, bieten sich Plattformen wie Kleiderkorb oder Kleiderkreisel an. Es gibt außerdem diverse Facebook-Gruppen, wo man seine Klamotten Second Hand für ein paar Euro veräußern kann.

Ein weiterer Tipp sind Flohmärkte.

Man kann seine Klamotten auch bei Oxfam oder Humana abgeben, die diese dann direkt vor Ort weiter verkaufen. In Leipzig gibt es zudem den Umsonstladen zum Hinbringen von nicht mehr getragener Kleidung.

Sustainable Fashion, Second Hand

 

Du bist ja bereits eine ganze Weile bei Greenpeace. Merkst du eine Veränderung im Verhalten und dem Interesse in der Gesellschaft zu dem Thema?

Es ist schwierig so etwas festzustellen. Ich denke, wenn man sich generell den Markt anschaut, kann man sagen „Ja, es gibt ein Umdenken.“ Eco Fashion Labels werden immer mehr. Sie sind zwar immer noch ein winzig kleiner Prozentsatz am Markt ABER – es werden mehr. Und ich finde, das ist ein Zeichen, dass die Menschen das Bedürfnis haben, darauf zu achten, was für Kleidung sie kaufen. Das diese fair und ökologisch produziert ist.

 

Jetzt hole ich aus. Es sprudelt Worte. Liegt vermutlich an der sympathisch-offenen Art von Jana. Dass man nicht den Eindruck gewinnt, man wird verurteilt, wenn man sein Gedanken-WirrWarr-Konstrukt laut preisgibt. Ich monologisiere von dem, was mir im Kopf umherschwirrt.

 

Wir leben aber doch nun einmal in einem kapitalistischen System. So können wir zwar unser Verhalten überdenken und ändern aber es gibt ja auch die Unternehmen und Konzerne. Und Kapitalismus baut darauf auf, dass konsumiert wird. Unternehmen müssen dementsprechend  gewinnbringend arbeiten.

Da stellt sich mir immer die Frage: Wie kann das funktionieren?

Wenn Firmen mehr Ausgaben haben, um etwa ein Filtersystem flächendeckend zu installieren oder die Menschen fair zu entlohnen, fallen Kosten an. Ein Unternehmen ist aber immer an Absatz- und Umsatzsteigerung interessiert. Daran wird der Erfolg gemessen. Ob das total krank ist mal außen vor gelassen. Was bringt es den Menschen in den Produktionsstätten, wenn wir nur noch ein T-Shirt im Jahr kaufen?

Das sind für mich so ganz viele Baustellen, die eigentlich in das vorherrschende ökonomische System nicht hineinpassen.

Denn bei den großen Firmen geht es schließlich um „noch mehr, noch mehr, noch mehr.“  Früher gab es etwa nur Kollektionen an die Jahreszeiten angepasst. Mittlerweile produzieren die Modemarken auch Zwischenkollektionen.

Und selbst ich, die stetig versucht mit immer weniger, dafür gut ausgewählten und kombinierbaren, Stücken auszukommen, kann mich da manchmal nur schlecht abgrenzen. Ich liebe Mode und auch ich verspüre den Drang nach Neuem.

Wie findet man da eine Lösung. Auch mit den Firmen auf eine Linie zu kommen?

Fair Fashion, Green Fashion

 

Jetzt tut mir Jana fast leid. Wie ich sie da so mit meinen Gedankensprüngen zuballere. Sie antwortet indes souverän und liefert spannende Denkansätze.

 

Das ist eine grundsätzliche Systemfrage. Da hast du Recht. Nimmt man das Prinzip von Eco Labels. Sie produzieren weniger, nehmen dafür aber mehr Geld. Was sie auch müssen. Sie haben schließlich mehr bezahlt für ihre Endprodukte und im Gegensatz zu Fast Fashion nicht den nötigen Absatz. Das ist auch gar nicht das Konzept von solchen Labels. Im Endeffekt: Wenn alle Näherinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen fairer bezahlt werden und dafür weniger arbeiten müssten, würde ihnen das natürlich sehr gut tun.

Es ist aber wirklich ein sehr komplexes Thema, denn es ist auch ein politisches Thema. Eine ideale Lösung zu finden bleibt vermutlich Utopie. Ich denke trotzdem, wenn man erst einmal einen Schritt in die richtige Richtung geht und es versucht auf eine andere Weise zu realisieren, sprich: Von diesem Fast Fashion-Konzept wegzugehen, kann das nur Verbesserungen nach sich ziehen.

Denn der Modemarkt zielt auch Einkaufs-psychologisch darauf, dass Menschen so beeinflusst werden, dass sie mehr kaufen. Das jedes Mal, wenn ich in einen Laden reingehe, ich auch etwas Neues hängen sehe und denke „Och, das ist aber süß! Ich brauch das 110. T-Shirt nicht in meinem Schrank. Aber es ist niedlich. Ich will das haben!“

Oder ich hab mir sagen lassen, dass Primark die Umkleidekabinen ganz weit hinten positionieren, so dass Kunden denken „Ich hab keine Lust soweit zu laufen. Für fünf Euro nehme ich einfach das Oberteil mit.“ Das ist dann eine Sache von Bequemlichkeit.

Es ist schon Wahnsinn. So viele Menschen kommen aus anderen Städten nach Leipzig, um in den Primark zu gehen.

Stimmt. Viele.

Das ist Einkaufstourismus und Entertainment. Da sollte man sich selber reflektieren und darüber nachdenken „Muss ich wirklich jeden Monat shoppen gehen? Oder mache ich lieber eine schöne Reise von dem eingesparten Geld.“

Dieses „Ich brauche was Neues“ kann ich dennoch total nachvollziehen. Mode macht Spaß! Deshalb triggert das Leute. Weil es Freude bringt, sich immer neu zu erfinden. Mit neuen Styles und Outfits.

Doch dafür kann man eben zu der Variante Kleidertausch greifen.

Und in den Produktionsländern?

Tja, was hat das mit uns gemacht? Zu Zeiten der Industrialisierung wurden die Menschen auch ausgebeutet. Das ist heute nicht mehr so. Oder nicht mehr so offensichtlich. (wir lachen beide)

Eine faire Welt zielt darauf ab, dass wir alle ähnliche Möglichkeiten haben. Dass die Menschen in den Herstellungsländern eben nur acht Stunden am Tag arbeiten.

Ich finde es absolut unmenschlich das Kinder aus Dörfern in Indien angeworben werden, mit dem Versprechen, dass sie Geld für ihre Hochzeit bekommen. Dann einen Dreijahresvertrag unterschreiben ohne rechtliche Grundlagen, um anschließend  12 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu arbeiten. In vielen Fällen bekommen sie nie ihr versprochenes Geld. Und sie brechen vor Erschöpfung vorher zusammen oder werden krank. Das in so jungem Alter. Das ist nicht fair!

Da müssen Lösungen her. Und wenn ich das als Konsument nur so beeinflussen kann, indem ich weniger oder faire Kleidung konsumiere, dann ist das besser als nichts. Natürlich haben auch die Eco und Fair Labels noch Lücken.

Gibt es irgendwelche Zertifizierungen nach denen man sich dabei richten kann?

Ja, es gibt die Fair Wear Foundation für fair hergestellte Mode mit guten Standards bzgl. Arbeitsbedingungen und das GOTS-Zertifikat (Anm.d.Red.: Global Organic Textile Standard) für Naturfasern mit hohen Umweltkriterien.

Hat ein Kleidungstück beide Textil-Standards, dann handelt es sich um ein faires, umweltfreundliches Produkt.

Sie sind noch nicht 100 Prozent perfekt, setzen aber einen Schritt in die richtige Richtung. Deshalb finde ich das persönlich total unterstützendswert. Ich kaufe mir viel lieber vier T-Shirts im Jahr für etwas mehr Geld als vielleicht zwanzig neue, konventionell Hergestellte.

Im Schnitt besitzt eine erwachsene Person in Deutschland zirka 95 Kleidungsstücke ohne Einberechnung der Unterwäsche.

Wow. Krass! Das ist viel. Vor allem, wenn man weiß, dass ist der Durchschnitt.

Ja, und wieder die Frage. „Brauchst Du das wirklich?“ Denn viele Teile werden nicht einmal getragen.

Und klar, wenn man sich für nachhaltigen Kleiderkonsum entscheidet, hat dies auch mit mehr Rechercheaufwand zu tun. Sich zu informieren und sich zu belesen. Es ist auch wichtig zu hinterfragen. Ist das Label wirklich so gut oder tun die nur so.

Aber es lohnt sich!

Sich selbst und den eigenen Konsum zu reflektieren und nachhaltiger zu gestalten ist etwas das nicht nur dich selbst verändert.

 

Jana, vielen Dank für dieses aufschlussreiche Interview und vor allem die tollen Tipps.


Und für Euch:

Über weitere Veranstaltungen von Greenpeace Leipzig findet Ihr auch auf Facebook  Auskunft. Oder schaut doch einfach, ob es ähnliche Projekte oder Greenpeace-Gruppen in Eurer Stadt gibt.

 

Froh-Faires Shoppen wünscht,

FRide

 

 

 

 

 

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